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hmm…lecker Kuchen

Auf Anfrage meines Spanischlehrers, Kai Haschberger, hielt ich Ende Juni vor zwei seiner Klassen einen dreiviertelstündigen Vortrag über meinen Freiwilligendienst in Buenos Aires. Die beiden Klassen, die 9d und die 11d, waren sehr interessiert und hatten daher die Idee, für mich je einen Kuchenverkauf zu veranstalten und den Erlös an die Weltweite Initiative e.V. zu spenden. Eine wirklich tolle Idee ! Nachdem alle Absprachen mit der Schulleitung und dem Hausmeister getroffen waren, konnte es losgehen. Die Großen, also die 11d durfte zuerst ran und machte am Freitag, den 11.07.08, ihren Kuchenverkauf in beiden großen Pausen. Am folgenden Dienstag dann kam ich an meine alte Schule und holte in der zweiten Stunde die Einnahmen aus dem Verkauf ab (s. Bild).

In der gleichen Woche dann, am Freitag, den 18.07., waren die 9er dran mit ihrem Kuchenverkauf. Die 9d hatte sich richtig ins Zeug gelegt und auch in beiden großen Pausen Kuchen verkauft. Parallel dazu begann das Fußball-Charityturnier (Bericht folgt). Als ich dann am Dienstag dieser Woche die 9d besuchte war ich sehr erfreut, als mir die Klassensprecher stolz vom Verkauf erzählten, bevor wir noch ein Klassenfoto machten (s. Bild).

Ich finde es super, wie sich beide Klassen engagiert haben und einen Kuchenverkauf auf die Beine gestellt haben, um mich und die Weltweite Initiative e.V. zu unterstützen. Dafür bedanke ich mich sehr und auch bei Kai Haschberger, der die Fäden im Hintergrund gezogen hat =)

Aufkleber

Mitte Juli erhielt ich von Sebastian, einem Verwandten, 1.000 Aufkleber als Unterstützung. Mit diesem Aufklebern kann ich nun noch besser Werbung für meine Homepage machen!!! Den Sticker könnt ihr hier anschauen. Vielen Danke Sebastian für die Unterstützung !

Spendenhäuser

Endlich sind sie da – meine neuen Spendenhäuser. Nun habe ich sie noch beklebt und kann ich damit Spenden sammeln. Vielen Dank an meinen Bruder, der mir die Häuser gebaut hat!!!

Wie schon Anfang Juni angekündigt, erschien Ende Juli ein Artikel in der Waiblinger Kreizeitung zu meinem FSJ in Argentinien. Den Artikel könnt ihr hier lesen und runterladen. Vielen Dank an Bernd Klopfer und die WKZ für diesen Artikel!

Zeitungsartikel in der WKZ

Das jedes Jahr gut besuchte und sehr beliebte Waiblinger „ASTAF“ fand 2008 vom 27. – 29. Juni statt. Es waren wieder zahlreiche Vereine mit einem Stand vertreten, sodass die Innenstadt gut gefüllt war. Als Schiedsrichter der Schirigruppe Waiblingen hatte ich die Möglichkeit, in der Nähe des Standes der SRG WN eine Torwand aufzubauen. Diese hatte ich von dem WInterbacher Sportfachgeschäft SportSchwab kostenlos erhalten und am Freitag schon zusammen mit meinem Vater an den Stand der Schiris geschafft! Die Torwand wurde nicht nur zum Bälle versenken genutzt, sondern musste gleichzeitig noch als Infowand herhalten. Außerdem konnte ich noch Wassermelonen zu einem günstigerem Preis bei dem Waiblinger Feinkostladen „Karadeniz“ kaufen. Kurz vor 12 Uhr mittags stand die Torwand und die erste Melone war angeschnitten, es konnte losgehen. Meine Mutter beaufsichtigte die Torwand, sodass ich die Melonenstückchen an den Mann oder an die Frau bringen konnte – mit einer Spende ab 1 € war man dabei. Kurz darauf kam ein guter Freund, Karsten, vorbei, um meine Mutter an der Torwand abzulösen, sodass diese weiter Melonen schneiden konnte. Später wurde dann Karsten von meiner Freundin und meinem Bruder abgelöst. Ab 14 Uhr dann florierte das „Geschäft“ – die Melonen gingen weg wie warme Semmeln und im Hintergrund hörte ich immer öfter Bälle gegen die Torwand donnern. Die meisten erhofften sich den Hauptpreis – einen neuen Postbank-Fußball. So kamen wir richtig in Fahrt und ehe wir uns versahen, war diese Aktion auch schon wieder vorbei. Wir mussten abbauen, da ich abends noch am Stand der SRG arbeitete.

Es hat auch an diesem schönen Sommertag wieder Spaß gemacht, Spenden zu sammeln und mit den Menschen über mein Vorhaben zu sprechen. Ich wurde sogar von einigen aufgrund meines Zeitungsartikels wenige Tage zuvor wiedererkannt! Alles in allem war diese Aktion erfolgreich! An dieser Stelle recht herzlichen Dank an die SRG Waiblingen, besonders an Hans-Peter Schmidt, der mir diese Aktion ermöglichte. Danke auch an SportSchwab für die Torwand, an den Feinkostladen „Karadeniz“ für die verbilligten Melonen und an die Postbank für die gesponsorten Fußbälle. Besonderen Dank geht an die Helfer (meine Eltern, Julius, Tizi, Karsten, Axel Riess, Marcel Leo und Steffen Kunzmann) – ohne Euch wäre die Aktion nicht möglich gewesen – und natürlich an alle Spender, die mich an diesem Tag unterstützt haben!!!

Salier Abiball

Das zweite Halbfinale am Donnerstag, den 26.06.08, wurde zur Nebensache, da an diesem Abend unser Abiball stattfand. Das Programm war bunt gemischt: Nach den Kursbeiträgen meines Spanisch- und Deutschkurses erlebten die Besucher des Ghibellinensaales des Bürgerzentrums Waiblingen an diesem Abend eine Weltpremiere – den Auftritt des Männerballetts „Abibällchen“. Zehn fein rausgeputzte Männlein, darunter ich, brachten die Menge zum Toben und Kreischen. Sofort wurde eine Zugabe gefordert, die nicht lange auf sich warten ließ. Danach folgte eine kurze Tanzrunde, die ich nutzte, um mich wieder umzuziehen und kurz durchzuschnaufen. Denn nun war mein persönlicher Auftritt. Ich hielt eine Rede zu meinem FSJ in Buenos Aires. Nebenbei lief eine kleine Präsnetation mit Bildern und einem Hinweis auf meiner Hompage. Nach geschätzten 8 Minuten war ich fertig und wurde mit großen Applaus verabschiedet, bevor mein Bruder und zwei Kumpels mit mir zusammen durch die Reihen zogen, um Spenden zu sammeln.

Dazu hatte ich im Foyer noch eine Torwand aufgebaut, die ich mit weiteren Informationen zu meinem Vorhaben in Argentinien, mit meinem Zeitungsbericht (wird demnächst veröffentlicht) und ein paar Bildern schmückte.

Nach dem Auszählen der Spenden am nächsten Tag war ich sehr zufrieden – es hat sich auf jeden Fall gelohnt! An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an den Abiballausschuss, vor allem an Tanja, die mir die Rede ermöglicht hat und mir bei den Vorbereitungen stets geholfen hat. Zudem bedanke ich mich bei Julius, Lennart und Cyrill für Ihre Unterstützung und natürlich bei allen Spendern, die mich an diesem Abend unterstützt haben! ¡Muchas gracias!

Stuttgart, Mittwoch, 25. Juni 2008, es ist sehr warm – es herrschen fast schon argentinische Temperaturen. Unter den Tausenden von Menschen, wir drei auf den Schlossplatz in Stuttgartdie sich allmählich zum Schlossplatz begeben, um am Abend das EM-Halbfinalspiel zwischen Deutschland und der Türkei beim Public Viewing live mitzuerleben, befinden sich auch drei zukünftige Freiwillige von WISE: Tobias (Israel), Corinna (Peru) und meine Wenigkeit trafen uns am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein, um unsere Spendenbilanz weiter zu verbessern. Corinna war mit einer Spendendose und einer Menge selbstgestalteten Flyern bewaffnet und ich hatte natürlich u.a. wieder meine Argentinienfahne dabei, um darauf viele Leute unterschreiben zu lassen.

Wir begannen sofort, alle möglichen Leute zu fragen, ob sie uns unterstützen möchten und boten natürlich an, eine Spenderin beim Unterschreibendass sie auf der Fahne unterschreiben können, was wieder vor allem junge Menschen anzog. Dabei konnten wir drei uns immer wieder gut ergänzen! So machten wir die Königsstraße unsicher und wichen dann auf ein paar Seitenstraßen aus. Selbst ein kurzer Regenschauer konnte unserer Motivation nichts anhaben. Schließlich waren wir wieder auf dem Schlossplatz angekommen und beendeten nach mehreren Stunden unsere Aktion. Es hat wieder einmal viel Spaß gemacht! Dazu hat Deutschland das Spiel dann auch noch gewonnen! SUPER! Danke an alle Spender!

Encuentro Argentino

GruppenfotoBeim Vortreffen ist die Idee entstanden ein Treffen der ehemaligen und neuen Freiwilligen zu machen, sodass wir „Neuen“ wieder Eindrücke unserer Projekte und unseres Einsatzlandes Argentinien bekommen. So organisierten Clemens und Patrick, beide Ehemalige FWs in Argentinien, das Treffen recht schnell. Da beide in Bamberg wohnen oder wohnten – wie man will – war dieses hübsche Städtchen der Ort für unser „Encuentro“. Nachdem wir – mit mir reisten Michel und Chris aus Richtung Stuttgart an – bei Clemens angekommen waren, wurden wir herzlich mit einem „Dulce de leche“ (argentinischer Brotaufstrich) begrüßt. Als dann auch die anderen so allmählich da waren, zogen wir zu Patrick nach Dorfleins um. Bei Patrick wurden wir von seiner Mutter und den drei Hunden sehr nett empfangen. Ein wenig später machten wir uns auch schon daran, das – für uns „Neue“ – schon heiß ersehnteClemens und ich beim Vorbereiten des Asado Asado (etwa: argentinisches Grillen) vorzubereiten. Clemens holte das Fleisch und die Ehemaligen kreeirten die leckeren Marinaden und typisch argentinische Beilagen!!! Da ein großes Stück Rindfleisch auf den Grill geworfen wurde, dauerte es eine Weile, bis wir essen konnten – aber das Warten hatte sich auf jeden Fall gelohnt! Das Asado war auch gedacht als eine kleine Reifeprüfung in Sachen Argentinische Küche: Denn Argentinien ist das Land des Fleisches schlechthin, hier isst man sehr viel Fleisch! Nach Meinung der Ehemaligen haben alle Zukünftigen die Prüfung bestanden, da kein Fleisch übrig blieb.

Michel beim Spenden sammelnAm nächsten Morgen – noch voller Erinnerung an das leckere Asado des Vorabends – begannen wir damit, uns mit dem Busfahrplan von Buenos Aires bekannt zu machen. Wir teilten uns in Gruppen und jede Gruppe musste mit Hilfe eines Busfahrplans von einem Punkt A zum einem anderen Puntk B finden. Das war gar nicht so einfach, da in Buenos Aires nahezu jede Buslinie einem anderen Unternehmen gehört. Danach gab es Gruppengespräche zu den Themen Fundraising und Spanisch lernen, um zu schauen, wie weit jeder Einzelne ist und was wir noch tun müssen, um so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Anschließend ging es weiter nach Bamberg, unterschreiben auf der Fahnewo wir in der Fußgängerzone Spenden sammeln wollten. Entweder sprachen wir die Leute einfach nur an oder wir boten ihnen an auf einer Argentinienfahne zu unterschreiben, die ich dann zur Begrüßung mit in mein Projekt nehmen möchte. Da das Wetter mitspielte, war unsere Aktion ein voller Erfolg und wir machten uns auf zu Patricks Vater, der uns seine Brauerei zeigte. Vielen Dank nochmals an Patricks Vater, der uns ein Abendessen sponsorte! Wieder bei Patrick daheim angekommen tauschten wir uns untereinander nochmal aus, sodass jeder am nächsten Tag mit neuen Infos wieder heimfahren konnte.

Ich machte mich am Sonntag Mittag wieder auf den Heimweg und nahm Michel und Dominik ein Stück mit. Insgesamt war es ein super Wochenende, bei dem ich wieder Neues von Argentinien, Buenos Aires und meinem Projekt erfahren konnte! Besonderen Dank an Clemens und Patrick, die das Ganze organisierten und bei denen wir übernachten durften. Danke auch an Patricks Mutter. Natürlich auch Danke an Gaby und die Ehemaligen Eli, Mathias, Jens und Felix, die sich die Zeit nahmen, um zum encuentro zu kommen! Weitere Bilder vom encuentro findet auf der rechten Seite unter „Meine Bilder“.

Die WKZ zu Besuch

Am Montag, 26. Mai 08, nach dem Vortreffen bekam ich Besuch von einem Journalist der Waiblinger Kreiszeitung. Er stellte mir Fragen zu meinem Freiwilligen Jahr in Argentinien. Da ich beim Vortreffen schon viele Eindrücke sammeln konnte, konnte ich schon einiges erzählen und so dauerte das Interview eine gute Stunde. Außerdem war kurz ein Fotograf da, der ein Bild für den Artikel machte.

Also haltet die Augen auf, in den nächsten Tagen wird der Artikel in der WKZ erscheinen. Ich werde ihn auch hier auf meiner Homepage veröffentlichen.

Vortreffen in Obersulm

Das heißersehnte Vortreffen der angehenden Freiwilligen von WISE e.V. fand vom 22. bis zum 25. Mai 2008 in Obersulm, nahe Heilbronn, statt. Mit einer Portion guter Laune und einer Tüte voller Fragen im Gepäck reiste ich zusammen mit Ronja, Nora und Vincent, die ich alle erst an diesem Tag am Stuttgarter Hauptbahnhof persönlich kennenlernte, nach Obersulm an. Wir wurden im Foyer des Paul-Distelbarth-Gymnasiums von vielen zukünftigen Freiwilligen von WISE e.V. empfangen – darunter waren auch ein paar bekannte Gesichter. Sofort wollte ich natürlich wissen, mit wem ich ein Jahr in Buenos Aires verbringen werde, denn wir werden zu viert ins Projekt gehen, dann aber verschiedene Aufgaben haben.

Auf dem Programm standen neben zahlreichen Gruppen- und Einzelgesprächen – u.a. zu den Themen Abschied, Motivation oder Was bedeutet für mich Freiwilligendienst? – auch Workshops (Argentinien für Anfänger, Arbeit mit Straßenkindern, etc.) und das sogannte Aptapi, bei dem jedes Länderteam ein für sein Einsatzland typisches Gericht zusammenstellte. Sehr interessant war die Begegnung mit den Ehemaligen, vor allem mit Jens, der vor zwei Jahren im Projekt D.A.D als Freiwilliger arbeitete. Er verschaffte uns durch seine Erzählungen einen Einblick in den Alltag eines Freiwilligen in Buenos Aires. Außerdem gab es viele Gesprächsrunden in den Länderteams zusammen mit den Ehemaligen, in denen wir auch Themen wie Visum und Tabus ansprachen. Äußerst interessant war für mich auch die Begegnung mit den anderen Freiwilligen, die WISE e.V. bald in die ganze Welt entsendet.

Vortreffen

Am Samstag teilten wir uns dann auf, um in Stuttgart und in Heilbronn eine Fundraising-Aktion zu starten. Ich schloss mich der Heilbronner Gruppe an. Nachem die Jungs ihre rosa Röcke angezogen und die Mädels sich mit Spendendosen ausgestattet hatten, war keine rote Ampel und keine Füßgängerzone in der Heilbronner Innenstadt mehr vor uns sicher. Wir performten unser einstudiertes Männerballett, sangen Lieder oder verkauften „Friedensmelonen“ (Bilder kommen!), sodass wir richtig Spaß hatten und am Ende – in Stuttgart und Heilbronn – Speden in Höhe von knapp 2500 € sammelten – ich denke, wir können stolz auf uns sein!

Nach weiteren sehr Argentinien Teamaufschlussreichen Gesprächsrunden, vor allem in den Länderteams, war das Vortreffen am Sonntag Mittag auch schon wieder zu Ende. Wenn ich auf die vier Tage in Obersulm zurückblicke, dann wird mir nochmals die Euphorie und der Enthusiasmus des neuen WISE-Jahrgangs bewusst! Ich freue mich schon sehr auf das kommende Jahr und fühle mich im Argentinien-Team wohl !

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