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Ein Jahr geht zu Ende

Liebe Unterstuetzer, liebe Interessierte,

mit dem heutigen Tag geht das Jahr 2008 zu Ende!
Sicherlich war es fuer mich eines der ereignisreichsten Jahre meines Lebens.
Ich bin froh, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet und unterstuetzt habt und moechte euch dafuer sehr danken, denn daraus kann ich viel Kraft und Hoffnung schoepfen!

Ich wuensche euch einen guten Rutsch und hoffe, eure Wuensche im Jahr 2009 gehen in Erfuellung!
Seid gluecklich und geniesst die Zeit!

Aus dem schwuelwarmen Buenos Aires gruesst

Stephan

3. Erfahrungsbericht

Liebe Interessierte,

kurz vor Weihnachten melde ich mich nochmal mit meinem Erfahrungsbericht des Monats November! Ganz anders als in Deutschland, wo die meisten den Schnee genießen und das ein oder andere mal frieren, sitze ich hier in kurzer Hose und es ist richtig warm!  

Durch diesen link

erfahrungsbericht03_november08_stephan_liebscher

gelangt ihr zu meinem Bericht und koennt ihn dann herunterladen.

Ich wünsche euch nun ein frohes und sinnliches Weihnachtsfest mit euren Lieben! Zugleich möchte ich mich bei allen Personen, die mich in diesem ereignisreichen Jahr unterstützt und zu dem Menschen gemacht haben, der ich bin, sehr bedanken! Es gibt mir Kraft und Hoffnung, wenn ich weiß, dass es Menschen in Deutschland gibt, die mich und meine Ideen unterstützen! Vielen Dank !

Schreibt mir Kommentare, Meinungen, Anregungen o.Ä. Ich freue mich über Rückmeldungen jeder Art und bin stets bemüht, diese möglichst schnell zu beantworten.

Genießt die Zeit und seid glücklich

Euer Stephan

 

2. Erfahrungsbericht

Hallo! Wieder einmal melde ich mich zu Wort.

heute berichte ich euch wieder in meinem zweiten Erfahrungsbericht von meinen Erlebnissen im Monat Oktober. Ich freue mich sehr ueber Kommentare, Anregungen und Meinungen, ganz gleich welcher Art. 

Hier koennt ihr den Bericht herunterladen und lesen (durch den Link werdet ihr auf eine Seite weitergeleitet, wo ihr den Bericht herunterladen koennt)

Liebe Gruesse

Euer Stephan

Liebe Unterstützer und Interessierte,

hier steht nun mein erster Erfahrungsbericht „Abschied und Ankunft“ für euch zum Download bereit. Die erste Zeit war sehr aufregend und es war ständig was los.

Der Bericht wird mit dem Adobe PDF Reader geöffnet. Diese Datei müsst ihr dann einfach auf eurem Computer speichern. (den Link öffnen > (im Acrobat Reader) Datei > Kopie speichern… > Speichern)

Nun wünsche ich euch viel Vergnügen beim Lesen!

Ich freue mich natürlich über alle Rückmeldungen von Euch!


Morgen am Montag bin ich nun exakt vier Wochen hier in Buenos Aires. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Die alten Freiwilligen sind nun – mit tollen Erlebnissen im Gepäck – wirklich weg ! Und wir vier neuen versuchen nun, uns mit allem vertraut zu machen, das Projekt und die Menschen kennenzulernen. Die Familie Diaz Roncoroni, in deren Haus ich zwei Wochen lang gewohnt habe, habe ich schon kennengelernt, viel Spaß gehabt und auch viel erzählt bekommen über Land und Leute. Doch mittlerweile sitze ich in meiner WG und begreife langsam, dass ich hier ein Jahr leben werde! Damit kann ich mich sehr gut anfreunden, denn bisher war die Zeit schon sehr aufregend und beeindruckend !

Also kurz gesagt – es geht mir hier sehr gut und ich freue mich schon, euch in meinem ersten Bericht mehr von meinem ersten Monat im fernen Argentinien erzählen zu können !

Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase mit zahlreichen Spendenaktionen und vielen Erledigungen war nun wirklich die letzte Woche vor der Abreise gekommen. So verabschiedete ich mich jeden Tag von Freunden oder Bekannten und suchte noch ganz viele Bilder und Lieder raus, die mich an Deutschland erinnern werden. Auch meine Freundin, Freunde und meine Familie hatten für mich wunderschöne Geschenke zur Erinnerung vorbereitet. Als es an das Koffer packen ging, war schon etwas schwierig, Kleidung für ein Jahr in einem Koffer unterzubringen! Aber letztendlich habe ich es trotz einem guten Kilo Übergewicht geschafft…                                                                                                        

Und nun geht es richtig los. Ich sitze gerade in unserer WG in Buenos Aires und habe in den letzte drei Tagen schon viele Eindrücke gesammelt, von denen ich in meinem ersten Monatsberichte erzählen möchte.  Doch zuvor möchte ich mich nochmals rechtherzlich bei allen denjenigen, die mich persönlich oder in Form von Spenden während der letzte Monate unterstützt haben oder unterstützen, bedanken. Diese Unterstützung gibt mir einfach sehr viel Kraft, die ich hier brauchen werde ! Danke ! 

Mit dem VBS im Schloss Bröllin, einem großen Gutshof ca. 100 km nördlich von Berlin begann am 03.08. sozusagen meine Dienstzeit bei WISE e.V. Das VBS sollte uns intensiv auf unser Jahr vorbereiten und das ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Am ersten Tag, dem Survival-Day, wurde gleich unsere Spontanität und Kreativität getestet. Auch sehr interessant und eine ganz neue Erfahrung war der Lebensfluss, einem Ganztags-Workshop, bei dem jeder seinen Mitfreiwilligen aus seinem Projekt von seinem Leben erzählte. Die nächsten Tage waren geprägt von Workshops, die viele Dinge, auf die wir stoßen und die wir in Deutschland zurücklassen, abdeckten und so sehr aufschlussreich für mich waren. Darunter waren Themen wie „Loslassen“ (vor allem in Bezug auf die Familie in Deutschland), Kommunikation – im Einsatzland und in der WG, interkulturelles Lernen (Kulturschock, Vorurteile etc.) und auch Dinge wie Puppentheater und Clownerie mit Anregungen für die Durchsetzung im eigenen Projekt. Fast jeden Tag gab es dann zwischen oder nach den Workshops für jeden die Möglichkeit, bei der Open-University eigene Workshops anzubieten. Außerdem gab es einige Themenabende (Noche Latina, Orientalische Nacht…), bei denen FWs aus einer Region den Abend mit typischen Aktivitäten und kulinarischen Spezialitäten ihres Einsatzlandes füllten. Gegen Ende des Seminars bereitete jeder eifrig seine Beiträge zur Aussendefeier vor, die dann nach dem Tag der offenen Tür am Samstag, den 16.08. stattfand und ein wunderschönes Ende des VBS und zugleich Beginn eines neuen Lebensabschnitt für mich darstellte. So langsam merkte ich, dass es nun an der Zeit ist, meine sieben Sachen zu packen und mich von meinen Lieben für ein Jahr zu verabschieden. Am Sonntag Morgen machten wir uns, also meine Freundin und meine Familie, die am Samstag angereist waren, auf den Weg nach BaWü.      

Sachspende vom FSV

Letzte Woche schaute ich nochmal beim FSV Waiblingen, bei dem ich mehrere Jahre Fußball gespielt habe, vorbei. Allerdings nicht, um Fußball zu spielen, sondern, um ein paar Trikot usw. für mein Projekt in Buenos Aires zu holen. Zu meiner Überraschung fand ich eine ganze Kabine voll mit verschiedenem Fußballzubehör vor. So hatte ich eine große Auswahl. Letztendlich nahm ich ein paar Trikotsätze in verschiedenen Größen, Trainingsleibchen, Schuhtüten und noch mehr mit. Diese Fußballsachen möchte ich dann mit in mein Projekt nehmen. Ich bedanke mich rechtherzlich bei Adi Ortolidis und Andy Kunz, die mir im Namen des FSV Waiblingen die sehr großzügige Sachspende übergaben!

Am Montag vor einer Woche erhielt ich nochmals die Chance, mein Vorhaben den Schiedsrichtern der Gruppe Waiblingen vorzustellen und um eine Spende zu bitten. Neben einem kleinen Vortrag von drei Minuten hatte ich eine kleine Diashow vorbereitet. Dabei unterstützte mich mein Obmann, Hans-Peter, tatkräftig, sodass ein stolzer Betrag von 214 € zustande kam. Ich danke Hans-Peter für die Unterstützung und allen anderen, die bei der Sitzung gespendet haben. GUT PFIFF !

„Kicken für Argentinien“ – das war das Motto, unter dem das Benefiz-Fußballturnier am Freitag, den 18.07.08, stand. Das Turnier fand an meiner alten Schule, dem Salier-Gymnasium, statt. Teilnehmen konnten alle Mannschaften der Unterstufe, also Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-7. Das Turnier wurde bereits Anfang Juli ausgeschrieben, nachdem ich mich ein paar Mal mit Frau Mogl, eine Lehrerin am Salier, die das Turnier mit mir organisierte, getroffen und einige E-Mails mit ihr geschrieben hatte. Einige Tage später erhielt ich zahlreiche und sehr tolle Sachpreise, mit denen ich nochmals in der Woche des Turniers in den Klassen Werbung machte. Nachdem sich dann zehn Mannschaften angemeldet hatten, musste nur noch der Spielplan entworfen werden und einige Absprachen mit Hausmeister und Schulleitung getroffen werden.

Am Turniertag dann begannen wir, d.h. meine Mutter, meine Freundin, ein Kumpel von mir und Thomas vom Charity-Ausschuss, kurz nach 10 Uhr mit dem Aufbau. Schnell war die Turnierleitung und der Verkaufsstand aufgebaut. Dann gegen 11.10 Uhr kamen schon die ersten Kids, die aber aufgrund des noch stattfindenden Sportunterrichts noch etwas warten mussten, bevor sie in die Halle konnten. Fertig umgezogen und schon etwas warmgeschossen hatten sich dann alle, als ich sie um 11.45 begrüßte. Man merkte, dass alle Schülerinnen und Schüler schon heiß auf das Turnier waren. Nach einer kurzen Ansprache konnte es also losgehen.

Frau Mogl mit ihrem Team

Frau Mogl mit ihrem Team

Die 5er und 7er spielten je in 3er-Gruppen, während die 6er in einer 4er-Gruppe spielten – aus jeder Gruppe kamen je zwei Mannschaften in die nächste Runde. Aus den beiden Gruppen, in denen nun alle Klassenstufen gegeneinanderspielten, qualifizierten sich je die Gruppenersten für das Finale. Auf den beiden Plätzen – in der Halle und draußen auf dem Tartanplatz – lief also alle nach Plan. Das Einzige, was uns Sorgen bereitete, war die Tatsache, dass die Brötchen und das Wassereis bald alle war, da die Kinder hungriger waren, als wir dachten! So mussten wir improvisieren und konnten dank meiner Mutter, die einkaufen ging, wieder dem Hunger und Durst der Kinder gerecht werden. Als das Eis nun wieder zu Ende ging, war auch der Höhepunkt des Turniers, das große Finale, nicht mehr weit weg. Doch davor bezwang „Niederlande“ (5c) noch Das Team „Portugal 1″ (6b) im Spiel um Platz 3 und wurde somit, so viel schon vorab, zum Überraschungsteam des Turnier. Im Finale standen sich dann zwei Mannschaften der Klassenstufe 7 gegenüber – „Polen“ (7d) spielte gegen die „All Stars“ (7c). „Polen“ war bereits vor dem Spiel der Favorit und wurde seiner Rolle auch gerecht, indem sich das Team der 7d gegen die „All Stars“ durchsetzte und somit den Turniergesamtsieg errang.

Ich mit den Preisen

Ich mit den Preisen

Nach einigen Minuten des intensiven Jubels ergriff ich nochmals das Wort, um die Sieger zu ehren. Neben den Ehrungen der ersten drei Mannschaften wurden auch Sonderehrungen vorgenommen. So wurde zunächst Philipp Gutsche vom „1.FC Entenhausen“ (5a) zum besten Torwart des Turniers und die Mannschaft des „1.FC Entenhausen“ (5a) zur fairsten Mannschaft gewählt. Die höchste Auszeichnung an diesem Tage erhielt Lisa Aldinger aus der 6b, „Portugal 1″, die als beste Spielerin des Turniers geehrt wurde. Lisa zeigte konstant Spitzenleistungen in allen Spielen – weiter so! Zum Abschluss gab es noch Teamfotos der Sieger.

Turniersieger Polen (7d)

Turniersieger "Polen" (7d)

Und damit nahm das Benefizturnier auch leider schon wieder ein Ende. Insgesamt war das Turnier super, vor allem da die Mannschaften in den Spielen viel Engagement zeigten. Zudem sammelten sie Spenden, was sie bei oder nach dem Turnier in Form von Startgeld spendeten. Weitere Spenden kamen durch den Verkauf von Getränken, Essen und Wassereis zustande, sodass alles in allem eine Spendensumme von 331 € zusammenkam!!! Recht herzlichen Dank allen teilnehmenden SchülerINNEN und allen Spendern. Ein besonderer Danke geht an die Helfer, allen voran an Frau Mogl, die das Turnier mitorganisierte und mich vor, während und nach dem Turnier sehr unterstützte.
Weitere Helfer waren…
…das Verkaufsteam des Charity-Ausschusses mit Thomas Rahmann, Tizi Späth, Jessy Wanke und Lennart Job
…die Turnierleitung und die Schiris Marcel Leo, Max Berg, Dome Winter, Marco Räuchle, Manuel Stelly, Denis Stutz und Steffen Leibfritz
…die Sanitäter Mia Huppert und Jessy Wanke (in einer Doppelrolle!)
…die Aufsichten Frau Neisberger, Herr Mühlpointer und Herr Endstrasser
…nicht zu vergessen natürlich meine Mutter, die Mädchen für alles war!

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