4 September 2008 von Stephan
Mit dem VBS im Schloss Bröllin, einem großen Gutshof ca. 100 km nördlich von Berlin begann am 03.08. sozusagen meine Dienstzeit bei WISE e.V. Das VBS sollte uns intensiv auf unser Jahr vorbereiten und das ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Am ersten Tag, dem Survival-Day, wurde gleich unsere Spontanität und Kreativität getestet. Auch sehr interessant und eine ganz neue Erfahrung war der Lebensfluss, einem Ganztags-Workshop, bei dem jeder seinen Mitfreiwilligen aus seinem Projekt von seinem Leben erzählte. Die nächsten Tage waren geprägt von Workshops, die viele Dinge, auf die wir stoßen und die wir in Deutschland zurücklassen, abdeckten und so sehr aufschlussreich für mich waren. Darunter waren Themen wie „Loslassen“ (vor allem in Bezug auf die Familie in Deutschland), Kommunikation – im Einsatzland und in der WG, interkulturelles Lernen (Kulturschock, Vorurteile etc.) und auch Dinge wie Puppentheater und Clownerie mit Anregungen für die Durchsetzung im eigenen Projekt. Fast jeden Tag gab es dann zwischen oder nach den Workshops für jeden die Möglichkeit, bei der Open-University eigene Workshops anzubieten. Außerdem gab es einige Themenabende (Noche Latina, Orientalische Nacht…), bei denen FWs aus einer Region den Abend mit typischen Aktivitäten und kulinarischen Spezialitäten ihres Einsatzlandes füllten. Gegen Ende des Seminars bereitete jeder eifrig seine Beiträge zur Aussendefeier vor, die dann nach dem Tag der offenen Tür am Samstag, den 16.08. stattfand und ein wunderschönes Ende des
VBS und zugleich Beginn eines neuen Lebensabschnitt für mich darstellte. So langsam merkte ich, dass es nun an der Zeit ist, meine sieben Sachen zu packen und mich von meinen Lieben für ein Jahr zu verabschieden. Am Sonntag Morgen machten wir uns, also meine Freundin und meine Familie, die am Samstag angereist waren, auf den Weg nach BaWü.